Interviews

An dieser Stelle möchten wir die Aktiven zu Wort kommen lassen.
Wir haben daher angefangen, einzelne Kameraden und Kammeradinnen zu interviewen.
Wir stellten ihnen dabei ein paar Fragen zu ihrem Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr.



Hauptfeuerwehrfrau Maike Reuter
Maike ist gelernte Verwaltungsfachangestellte, 34 Jahre alt und zurzeit die Dienstälteste der aktiven Feuerwehrfrauen in unserer Wehr. 
Sie gehört zur Löschgruppe Wesseln und ist seit über 10 Jahren auch Ausbilderin in der Jugendfeuerwehr.

Wann bist du in die Feuerwehr eingetreten?
Maike: „Am 05.01.2003.“

Du weißt das genaue Datum? Weißt du noch wie es dazu kam?
Maike (lacht): „Aber ganz genau! Ich wollte nämlich gar nicht in die Feuerwehr! - Mein jüngerer Bruder war damals noch in der Jugendfeuerwehr und was ich da mitbekam, interessierte mich überhaupt nicht. Mein damaliger Freund war aktiver Feuerwehrmann und eines Abends wollte ich ihn nach einer Übung im Gerätehaus abholen und kam mit einigen seiner Kameraden ins Gespräch. Das war so nett, dass ich nach zwei Stunden eintrat. Das war an einem Samstag. Ich wurde gleich am Sonntag eingekleidet und schon am Montag hatte ich meinen ersten Dienst.“

Was ist für dich das Besondere am Dienst in der Feuerwehr?
Maike: „Ich fühle mich hier einfach wohl. Es fühlt sich richtig an. Hier ist einfach, wo ich sein soll. Was wir tun, ist wichtig und ich kann meinen Teil dazu beitragen. Außerdem die Kameradschaft. Wir sind alle füreinander da.“

Welche Lehrgänge hast du bisher besucht?
Maike: „Funk, natürlich, - Atemschutz, Maschinistin, Technische Hilfeleistung und Truppführerin.“

Welche Arbeit macht dir am meisten Spaß?
Maike: „Die Arbeit mit den Kindern aber auch die Vielseitigkeit der anderen Aufgaben.“

Wie stellst du dir deinen weiteren Weg in der Feuerwehr vor?
Maike: „In den letzten Jahren war ich hauptsächlich im Führungsfahrzeug aufgehalten und gefunkt. Aber, da ich ja auch Atemschutzgeräteträgerin bin, möchte ich in nächster Zeit lieber mehr aktiv an der Einsatzstelle arbeiten und dort Verantwortung zu übernehmen.“

Was würdest Du jemandem sagen, der sich nicht sicher ist, ob er in die Feuerwehr eintreten soll?
Maike: "Ich würde ihn fragen, warum er bedenken hat.
Weiter würde ich demjenigen sagen, dass wir in der Feuerwehr jedem die Chance geben reinzuschnuppern.
Einfach vorbeikommen, angucken und die Eindrücke auf sich wirken lassen.
Und erst dann entscheiden ob eintreten oder nicht."