Dienstag, 11. April 2017

Unsere jüngste Kameradin heißt RETTINE

Rettine, die Schlauchpuppe
Kevin mit RETTINE, der neuen
Schlauchpuppe und RETTI (im Hintergrund)
Nachdem wir bereits vor ein paar Monaten ca. 5 B-Längen alten Schlauchs zu RETTI, dem Schlauchdummy verarbeitet hatten, war schnell der Wunsch entstanden, eine zweite, kleinere Schlauchpuppe für Rettungsübungen zu bauen.
Immerhin wiegt RETTI gute 80kg und ist zwar gut geeignet für die Rettungsübungen der Erwachsenen Feuerwehrleute, für die Kinder der in der Jugendfeuerwehr aber viel zu schwer.
RETTINE besteht nun gerade mal aus zwei B-Längen und ein paar Metern C-Länge und wiegt unter 30kg. Sie sollte von zwei Kindern zusammen gut zu handhaben sein. Wobei die Jugendlichen nur unter Aufsicht von Erwachsenen mit dieser Puppe üben werden, um auszuschließen, dass sie sich aufgrund des Gewichts der Puppe verletzen können.
Beide Puppen haben wir in Eigenarbeit hergestellt und ausschließlich ausgemustertes Schlauchmaterial dazu verwendet.
Die Anregung dazu haben wir aus dem Internet, wo wir eine ähnliche Puppe im Film über einen Übungseinsatz gesehen hatten.
Die Puppen sind sehr widerstandsfähig und entsprechen in Gewicht und Sperrigkeit schon recht gut echten, hilflosen Personen, was sehr dabei hilft, die notwendigen Hilfsmittel und Handgriffe für verschiedene Rettungszenarien richtig abzuschätzen und zu üben.
Geplant ist jetzt noch der Bau eines Hundes, um auch die Tierrettung mit in Übungen einbauen zu können.